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Schlafstörungen

Allgemein

Tipp 21 Gesunder Schlaf kommt nicht von ungefähr

Gesunder Schlaf kommt nicht von ungefähr

Wie man sich bettet...

Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf. Dann schaltet unser Organismus auf »stand by« - in einen Erholungszustand, in dem Seele, Geist und Körper auftanken können. So sollte es zumindest sein. Doch immer mehr Menschen leiden unter den Folgen quälender Schlafstörungen. Und dies, obwohl die Ursache für Rückenschmerzen und schlechten Schlaf häufig ganz einfach behoben werden kann: durch eine Matratze und einen Lattenrost, die den Bedürfnissen des Schlafenden individuell angepasst sind.

Durchschlafen

Durchschlafen - das war für mich ein Fremdwort«, erinnert sich Sabine B. aus Nürmlingen immer noch ungern. Quälende Rückenschmerzen sorgten dafür, dass sie nachts regelmäßig aufwachte. Morgens fühlte sie sich dann wie »gerädert«. Als ihr auch noch die Finger Tag und Nacht immer wieder einschliefen, pelzig, gefühllos und dick wurden, ging sie zum Neurologen. Der Arzt diagnostizierte ein Karpaltunnelsyndrom und stellte in Aussicht, dass eine Operation über kurz oder lang wohl nicht zu vermeiden sei. Soweit kam es allerdings nicht. Um ihren Rücken zu entlasten, entschied sich Sabine Bock erst einmal dafür, eine neue Schlafunterlage anzuschaffen. Beim Matratzenkauf ließ sie sich von einem Fachmann beraten. Das Ergebnis war verblüffend: »Bereits nach wenigen Tagen konnte ich durchschlafen. Meine Beschwerden waren vollständig verschwunden. Seitdem starte ich erholt und schmerzfrei in den Tag«

Lebenselexier Schlaf

Wer im Durchschnitt sieben bis acht Stunden schläft, lebt statistisch gesehen am längsten. Aber jeder Mensch benötigt sein individuelles Schlafpensum, also die Zeit, in der sich Körper, Geist und Seele erholen und in der neue Kräfte für die Herausforderungen des nächsten Tages gesammelt werden können. Wenn die nächtliche Ruhephase gestört wird, kann das ganze Leben aus dem Gleichgewicht geraten. Denn Ausgeschlafen- und Erholtsein ist nicht nur die Grundlage für die Leistungsfähigkeit im Beruf, sondern auch die Voraussetzung dafür, dass wir uns mit Familie und Freunden und natürlich in unserem Körper wohl fühlen.

Harte oder weiche Matratze

Während des Schlafs regeneriert sich u.a. das gesamte Knochengerüst: die Wirbelsäule, die Muskeln und die gefährdeten Bandscheiben. Für die Erholung spielt unser Bett eine zentrale Rolle. Ausschlaggebend ist, dass Matratze und Lattenrost von guter Qualität sind und den individuellen Bedürfnissen des Schlafenden Rechnung tragen. Eine zu harte oder zu weiche Matratze auf einem durchhängenden oder mangelhaft stützenden Lattenrost führt früher oder später zu einer schlechten Liegeposition. Denn grundsätzlich können wir unsere Liegeposition nur kurz vor dem Einschlafen manipulieren. Wer keine, seinen anatomischen Gegebenheiten angepasste Matratze hat, dreht den Körper während der Nacht oft in eine Fehlhaltung, in der vor allem der Oberkörper extrem verbogen wird. Brustwirbel- und Halswirbelsäule sowie Muskeln und Bänder werden stark unter Druck gesetzt. In der Folge können Muskelverspannungen, Bandscheibenprobleme und schmerzende Druckstellen auftreten. Wird die Liegehaltung durch eine individuell angepasste Matratze korrigiert, kommt der Körper beim Schlafen wieder »in seine natürliche Form«, und jahrelange Beschwerden können manchmal schon nach Tagen verschwinden.

Beratung muss sein

Die richtige Matratze sollte passen wie ein Maßanzug. Eine gute Beratung beim Matratzenkauf zeichnet sich dadurch aus, dass gemeinsam mit dem Kunden nach einer Lösung für den optimalen Schlafkomfort gesucht wird. Ein engagierter Berater nimmt sich ausreichend Zeit für das Gespräch mit seinem Kunden. Nur so lernt er seine individuellen Beschwerden oder Schmerzen, aber auch seine persönlichen Wünsche und Vorstellungen kennen. Ein Muss ist dabei das Probeliegen auf verschiedenen Matratzen im Geschäft. Denn erst so können Sie und Ihr Berater erkennen, welche Matratze und welches Material für Ihren Körper perfekt sind. Zu beachten sind: das eigene Körpergewicht und die individuellen Körperproportionen sowie eventuelle Allergien und bereits bestehende Schlafbeschwerden.

Richtig liegen

Die perfekte Matratze muss alle ergonomischen Ansprüche Ihres Körpers abdecken. Dies bedeutet, dass sie den liegenden Körper auf der einen Seite angenehm entlasten und ihm auf der anderen Seite stützenden Halt geben sollte. Erreicht wird das durch die elastischen Eigenschaften einer Matratze: Dabei sorgt die so genannte Feder-Elastizität dafür, dass die Matratze nirgends durchhängt und den ganzen Körper stützt. Die Punkt-Elastizität bewirkt, dass die Matratze auch auf den kleinsten Punkt reagiert und so eine optimale Druckverteilung garantiert. Und durch die Biege-Elastizität passt sich die Matratze an jede Körperkurve so an, dass die Wirbelsäule immer richtig liegt - in der Seitenlage eine Linie beschreibt und in der Rückenlage eine S-Form beibehält.

Im Alter steigen die Ansprüche

Insbesondere jüngere Menschen merken oft lange Zeit nicht, wenn sie auf einer für ihren Körperbau ungeeigneten Matratze schlafen. Mit fortschreitendem Alter kann sich das dann umso schmerzvoller bemerkbar machen. Dazu kommt, dass sich die Liegebedürfnisse mit den Jahren verändern und dass Menschen in höherem Lebensalter darauf achten sollten, etwas härter zu liegen.

Wer auf eine neue Matratze umstellen will, muss berücksichtigen, dass der Härteunterschied nicht zu drastisch ausfallen sollte, da der Körper im Lauf des Lebens immer weniger anpassungsfähig wird. Schlimmstenfalls kann es dabei zu Umstellungsbeschwerden kommen, die allerdings meist nach ein bis zwei Wochen überwunden sind.

Lassen Sie sich gut beraten

Egal wann Sie sich zum Kauf einer neuen Matratze entschließen - auf fachmännische Beratung sollten sie in jedem Fall Wert legen. Achten Sie immer darauf, dass Ihre individuellen Wünsche nicht zu kurz kommen, und bedenken Sie, dass letztendlich ihre Gesundheit zählt - und nicht der Preis. Kommen Sie zu uns in die Ausstellung. Wir zeigen Ihnen was alles möglich ist und am besten zu Ihnen passt.

Tipp 22 Die optimale Lagerung der Wirbelsäule